Resveratrol

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Resveratrol – natürliche und clevere Pflanzenchemie

Das uns heute bekannte Resveratrol ist ein Phytoalexin, zählt zu den Polyphenolen und hat antioxidative Eigenschaften. Erstmals gelang es Forschern, entgegen so manch gegenteiliger Behauptung, bereits im Jahre 1939 diesen Wirkstoff zu isolieren.
Man fand ihn gegen Ende der 1950er Jahre ebenfalls in einem westaustralischen Eukalyptus.
Resveratrol befindet sich aber auch in unseren heimischen in Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen, Erdnüssen und verschiedenen anderen Pflanzen. Aus diesem Grund weisen pflanzliche Lebensmittel wie etwa Traubensaft oder Wein natürlich auch Spuren dieses Wirkstoffes in unterschiedlicher Konzentration auf.
Wie wirkt Resveratrol nun aber eigentlich und warum ist es für die medizinische Forschung so interessant?

In der Natur schützt dieser Wirkstoff die Pflanzen in feuchten Perioden beispielsweise vor Parasiten und Pilzinfektionen – eine nützliche Erkenntnis!
Bei Studien und Experimenten in einer künstlichen Umgebung haben Forscher nämlich nun Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit gegen Krebszellen gefunden. Genauer gesagt hilft Resveratrol bei der Abtötung der gefährlichen Zellen indem es hemmend auf ein Protein wirkt, dass für das Überleben der Krebszellen maßgebend ist.
Chinesische Wissenschaftler haben zudem ein Gen entwickelt und in andere Pflanzen eingeschleust, das diese dazu bringt, den Wirkstoff Resveratrol in hoher Konzentration zu bilden und zu produzieren.
Tierversuche mit diesem Stoff haben erstaunliche Erfolge und Ergebnisse gezeigt. Allerdings stehen Studien in der Humanmedizin erst am Anfang.
Trotzdem werden bereits in den USA und auch in Deutschland Resveratrol-Präparate als Nahrungsergänzungsmittel frei im Handel angeboten.

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