Jan
14
2010
Kegelbahn Köln / Köln Kegelbahn
Author: adminDas Kegeln – beliebter Präzisionssport
Das Kegeln auf der Kegelbahn Köln ist bis heute eine beliebte Präzisionssportart und mit dem Bowling sehr eng verwandt. Gekegelt wird dabei auf verschiedenen Bahnen wie etwa der Asphalt-, Bohle-, Scheren- oder Bowlingbahn.
Trotzdem haben alle Bahnarten grundsätzlich eines gemeinsam – die Spieler haben das Ziel, die größtmögliche Anzahl von Kegeln mit einem Wurf oder Schub umzuwerfen.
Die Geschichte des Kegelsports ist schon sehr alt, man kegelte nämlich schon im Mittelalter. Erste Aufzeichnungen über diesen Breitensport stammen bereits aus dem Jahre 1150. Wie bei vielen anderen Gelegenheiten zuvor, so waren es auch hier zunächst Mönche, die dieser Sportart frönten.
Es wurden kurze Holzsäulen aufgestellt, die aus Abfall oder Resten von Stempelholz gefertigt wurden, welche im Bergbau zum Abstützen der Minen verwendet wurden.
Diese Holzsäulen wurden von den Spielern als so genannte heidnische Götter oder Dämonen betrachtet und mit Stein- oder Holzkugeln umgeworfen. Man nannte dieses Spiel umgangssprachlich auch „Platzen“, weil man es auf jedem öffentlichen Platz im Dorf spielen konnte.
Da das Kegeln auf einer Köln Kegelbahn im Verlauf seiner Geschichte in Deutschland und Frankreich als Glücksspiel angesehen wurde, wurde es 1370 zwischenzeitlich verboten. Von ersten offiziellen Kegelanlagen wird ab der Mitte des 19. Jahrhunderts berichtet.
Mit der Entstehung des Bergbaus erlebte das Kegeln im Mansfelder Land einen enormen Aufschwung. Bergleute aus der ganzen Umgebung kamen zusammen, um nach getaner Arbeit im Kegeln Abwechslung und Entspannung zu finden.
Heute ist das Kegeln eine organisierte Sportart mit Klubs und Verbänden und es werden sogar nationale und internationale Meisterschaften ausgetragen.